DAS KREDITWESEN UNGARNS IM VORMÄRZ
2. Kredittheorien des Vormärz 1.) Die Klagen und wirtschaftlichen Verbesserungsvorschläge
als Ausdruck der verschiedenen gesellschaftlichen Interessen 2.) Die Verwechslung von Geld und Kredit
II. TEIL. DIE RECHTLICHEN RAHMENBEDINGUNGEN DES KREDITWESENS IN UNGARN 1. Der Grundbesitz. Die Avitizität. 2. Der Schuldbrief 3. Die Intabulation 4. Der Schuldprozeß 5. Reformen und Reformversuche durch den ungarischen Reichstag
III. TEIL. DIE WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG
BIS 1848 1. Die Auswirkungen der napoleonischen Kriege 2. Das Devaluationspatent und die Kreditkrise 3. Die Lage des Agrarsektors zwischen 1815 und 1840 4. Die Cholerawelle von 1830/1831 5. Die 40-er Jahre
1. Die Kreditverhältnisse des Adels 2. Die traditionellen Kreditgeber des feudalen Ungarn 3. Die Partialobligationen
1. Der kommerzielle Kredit. Der Wechsel. 2. Die ersten Aktiengesellschaften in Ungarn 3. Ein Beispiel für die Kreditverbindungen der
30-er und 40-er Jahre: Die Pester Zuckerraffinerie 4. Der Wucher oder Die Höhe des Zinsfußes
im Vormärz
VI. TEIL. DIE KREDITINSTITUTE DES VORMÄRZ
2. Zur Problematik einer eigenen Notenbank. Das Geldbedürfnis des Staates gegen dasjenige der Wirtschaft 3. Die Pester Ungarische Commerzbank KREDITINSTITUTE, DIE ÜBER DAS PLANUNGSSTADIUM
NICHT HINAUSKAMEN: 5. Der Plan einer Kredit- und Girobank 6. Die nicht zustandegekommene Hypotheken-Kreditanstalt
und
1. Der Katastrophenhilfe-Kredit der Nationalbank an
die Städte Pest, Buda und Esztergom 2. Die Kommunalobligation 3. Debrecen ____________________________________________________________
Originaldokumente: Wechsel Aktien-Subskriptionsbogen Bilanz der Pester Walzmühle Statuten von Aktiengesellschaften aus den 40-er Jahren Bilanzen der Pester Sparkasse und anderer Geldinstitute
Ungarns Die 3. Privatanleihe Grassalkovichs: ---------------- Landkarte Verzeichnis der Archive und Bibliotheken Personenverzeichnis _______________________________________________________________ I. TEIL. EINLEITUNG Geldverleih hat es schon im Römischen Reich gegeben, im Mittelalter, in der Renaissance. Auch der kaufmännische Kredit ist in der Form des Wechsels bereits im Mittelalter nachgewiesen. Gemeinsam ist dem Geldverleih der Antike, des Feudalismus und des Kapitalismus das Geschäftsinteresse des Gläubigers: Er verleiht sein Geld, um es zu vermehren. Zwischen diesen Urformen des Kredits und dem heutigen Kreditwesen besteht jedoch auch ein wesentlicher Unterschied, der durch die Stellung des zinstragenden Kapitals zur Produktion gekennzeichnet ist. Die eigentlichen Produzenten der feudalen
Epoche, die leibeigenen Bauern, produzierten für ihre Subsistenz,
und um ihre Abgaben gegenüber den Grundherren und der Kirche leisten
zu können. Sie verkauften ihre Überschüsse nicht, in erster
Linie deshalb, weil sie keine erzeugten. Aber es existierte weder die
Not noch ein gesellschaftliches Bedürfnis, für den Markt, also
für Verkauf gegen Geld zu produzieren. Dieser überwiegende Teil
der Bevölkerung lebte also praktisch außerhalb jeder Geldzirkulation,
rein in der Naturalwirtschaft. Falls doch einmal Geld in die Hände
eines Leibeigenen gelangte, so schritten sie meist zur Schatzbildung,
entzogen es also der Zirkulation. Gerieten sie durch Katastrophen wie
Kriege oder Mißernten in die Lage, sich zu verschulden, so mußten
sie sich notgedrungen an den Wucherer wenden, was die Vernichtung ihrer
Existenz nur hinausschob, aber dafür um so sicherer zur Folge hatte.
Der Wucher ist also einerseits eine
Begleiterscheinung der feudalen Verhältnisse, kann sich aber andererseits
gerade durch sie nur innerhalb gewisser Grenzen bewegen. Der Fall, daß
dringend Geld gebraucht wird, tritt selten ein. In der Epoche der Entstehung des Kapitalismus, als alle Schichten der
Gesellschaft plötzlich ein gesteigertes Bedürfnis nach Geld
entwickeln, gewinnt der Geldbesitzer für einige Zeit eine überragende
Bedeutung: Er ist der Monopolist des abstrakten Reichtums, des neuen und
allumfassenden Maßstabes, an dem plötzlich alles gemessen wird.
(Warum in dieser Zeit ein gesteigertes Bedürfnis nach Geld,
Liquidität, entsteht, wird in den folgenden Abschnitten ausgeführt.)
Durch diese Abhängigkeit werden die verschiedenen Schichten der Bevölkerung
in unterschiedlicher Weise getroffen: Im Ungarn des Vormärz waren die Angehörigen des Kleinadels genötigt,
ihre Ernten, ihre Arbeitsmittel oder auch nur ihre Arbeitskraft zu verpfänden,
um sich kurzfristig über ihre Mittellosigkeit hinwegsetzen zu können
und sie gerieten dadurch unaufhaltsam in den Strudel der Verschuldung. Die Magnaten, die dem einfachen Volk als Inbegriff des Reichtums erschienen,
erlitten ein ähnliches Schicksal, nur vermittelt über Pester
und Wiener Großhändler und Bankiers, weniger sichtbar für
ihre Umgebung. Die gute alte Gewohnheit, Schulden abzuzahlen, indem man
neue aufnahm, erwies sich in Zeiten des erhöhten Geldbedarfs, der
gesteigerten Abhängigkeit von Markt und Gewinn, als fatal, und sie
waren genötigt, sich immer mehr zu verschulden, um ihre bisherigen
Verbindlichkeiten bedienen zu können. Aber nicht nur die Herren entwickelten ein gesteigertes Bedürfnis
nach Geldbesitz. In gewissem Rahmen war die Grundablöse in Ungarn
bereits im Vormärz möglich. Dem Leibeigenen, der sich und sein
Land freikaufen wollte, stellte sich der Geldbesitz als das Tor zur Freiheit
dar, als Möglichkeit, von Zehent und Robot befreit für den Markt
und die eigene Tasche wirtschaften zu können. Die Besitzer des Geldes waren vor allem Händler, die den Austausch
von Produkten verschiedener Regionen oder Hemisphären vermittelten
und deshalb über Geld verfügen mußten. Sie verliehen Geld
zu ihren Bedingungen, das heißt, zu dem Zinsfuß, den sie eben
erhalten konnten. Die feudale Gesetzgebung gegen den Wucher hatte daher
stets mit der Schwierigkeit zu kämpfen, wo die Linie zwischen erlaubt
und verboten zu ziehen sei. Meist wurde der landesübliche Zins zum
Maßstab genommen, also das Gebräuchliche sanktioniert. Die
Gesetze gegen den Wucher waren gleichzeitig ziemlich erfolglos, da in
diesen Zeiten die Kaufleute als die einzigen, die über Geld verfügten,
diese Situation weidlich ausnützten, ein Umstand, der sich durch
Gesetze nicht ändern ließ. Diese Praxis des Geldverleihs hatte
notwendig früher oder später den Ruin des Schuldners zur Folge,
weil die Festlegung des Zinsfußes in keinem Verhältnis zu seiner
wirtschaftlichen Potenz stand und daher auch nicht daraus bezahlt werden
konnte. (Das ist übrigens die Bestimmung dessen, was Wucher ist,
und nicht eine quantitative Festlegung auf einen Höchstzins.) Das
Wucherkapital hat somit das seinige dazu getan, um die Subsistenzwirtschaft,
die keine verwertbaren Überschüsse erzeugt, zu vernichten. Der kapitalistische Kredit hingegen ist
der Produktion, die seine Grundlage ist, untergeordnet.
Der kapitalistische Unternehmer bedient sich fremden Geldes, um stets
liquide zu sein, auch dann, wenn zwischen der Erzeugung der Waren und
deren Absatz Stockungen eintreten. Mit Hilfe von Kredit bewerkstelligt
er die Kontinuität der Produktion und macht sich von den Schwankungen
des Marktes temporär unabhängig. Will er seine Produktion erweitern,
so greift er für die fälligen Investitionen wiederum zum Leihkapital,
um in Zukunft erhöhte Gewinne an sich zu ziehen, die auch den Aderlaß
der Rückzahlung und des Zinsendienstes zu zahlen erlauben. Er teilt
also seinen Profit mit dem Geldverleiher, der landesübliche Zinsfuß
muß daher unter dem liegen, was innerhalb dieses Landes als Durchschnittsgewinn
erzielt werden kann. Wo dies nicht mehr der Fall ist, in der Krise, wenn
der Zins den Gewinn verzehrt oder gar übersteigt, wird durch Entwertung
von Kapitalien, im Falle des Geldkapitals durch Aktienkursverfall und
Börsenkrach, auf der produktiven Seite durch massenhafte Insolvenzen
diese Beziehung zwischen Leihkapital und Produktion empfindlich gestört.
So werden beide Seiten praktisch daran erinnert, daß sich ersteres
zwar temporär vom Geschäftsgang des letzteren emanzipieren kann,
sein Erfolg jedoch auf dem der produktiven Unternehmen beruht. Dort, wo Kredit an Personen vergeben wird,
die nicht über die Möglichkeit verfügen, ihr Einkommen
durch Investitionen zu steigern, also beim Kredit an Gehaltsempfänger,
dem Konsumentenkredit, hat die Kreditvergabe immer noch den Charakter
des alten Wuchers: Der Schuldendienst überfordert den Schuldner,
bedeutet Abzug von seinem Lebensunterhalt und erweist sich bei Verlust
oder Verschlechterung der Einkommensquelle als existenzielle Bedrohung.
(Die derzeitige Debatte der Überschuldung der Privathaushalte und
der daraus resultierenden Pfändungen und Delogierungen, das sei nur
nebenbei angemerkt, trägt diesem Phänomen Rechnung.) Der Vormärz in Ungarn ist die Periode
des Überganges vom Feudalismus zum Kapitalismus. Der Prozeß
der Unterordnung des zinstragenden Kapitals unter die Produktion stellt
sich hier genau umgekehrt dar: Die Kaufleute und Geldverleiher spannen
die Agenten der alten Ordnung in den Schraubstock des Schuldendienstes,
versichern sich der legalen Rückendeckung und lösen die alten
ökonomischen Verhältnisse gründlich auf. Die ersten Kreditinstitute
und das Wechselgesetz bewirken zwar eine Senkung des Zinsfußes,
aber gleichzeitig eine Ausdehnung des Kredits auf immer breitere Schichten
der Bevölkerung. Die Vorstellung, Verschuldung stelle kein Problem
dar, solange man durch Neuverschuldung an andere Stelle die Altschulden
tilgen und so seine Verbindlichkeiten ordnen könne, war
weit verbreitet und fand sogar im österreichischen Hofkammerpräsidenten
ihren Verteidiger. Sie setzt aber einen Typus von Geldverleiher voraus,
der sein Geld nicht als Kapital behandelte, es nicht vermehren, sondern
eher zum Zweck des Rentenbezuges irgendwo anlegen wollte. Auf die Kaufleute
und Bankiers des Vormärz, die Geldverleih als Geschäft betrieben,
waren die Produzenten des Vormärz nicht eingestellt.
Die Publizistik des Vormärz spiegelt
die damals herrschende Überzeugung wieder, daß gerade die Frage
des Kredits von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung der
Wirtschaft sei. Als Vorbild galt England mit seinen Manufakturen und Fabriken,
danach Preußen. Als maßgebliche Theoretiker derjenigen Wirtschaft,
die augenscheinlich Macht und Reichtum für eine Nation hervorbrachte,
wurden die englischen Ökonomen angesehen. Die Theorien Smiths und
Says, auch Friedrich Lists Werk Das nationale System der politischen
Ökonomie waren den ungarischen Reformern, aber auch ihren Gegnern
bekannt. 2. 1.) Die Klagen und wirtschaftlichen Verbesserungsvorschläge
als Ausdruck der verschiedenen gesellschaftlichen Interessen Losgetreten hat diese Lawine der Kredittheorien István Széchenyi mit seinem Buch Kredit. Der Titel des Buches ist ein wenig irreführend, denn der Autor faßt darin alle möglichen Reformvorschläge unter diesem Motto zusammen, von der Frage der Grundablöse über die Erziehung und Bildung bis zu den schlechten Transportwegen, weshalb einer seiner schärfsten Kritiker ihm nicht ganz unberechtigt vorgeworfen hat: Über alles ergeht er sich in seinem Buch ausgiebiger als über den Kredit (1) Széchenyi sieht eben den
Kredit nicht als eine ordinäre geschäftliche Transaktion, bei
dem der Verleiher des Geldes, der Gläubiger, für diese Dienstleistung
einen Preis verlangt und der Schuldner diesen Preis zahlen muß,
sondern ihm gilt der kommerzielle Kredit nur als eine Erscheinungsform
eines allgemeinen gesellschaftlichen Vertrauens, das seiner Meinung
nach durch verschiedene Maßnahmen hergestellt werden müßte,
um dann auf allen Gebieten segensreich zu wirken. Demgegenüber ist
festzuhalten, daß eine Kreditoperation den Charakter eines Vertrages hat, dieser wiederum wie jeder Vertrag seine Gültigkeit
darüber erhält, daß eine dritte, höhere Instanz,
nämlich das Recht, die Partner zur Einhaltung des Vertrages zwingt.
Ein Schuldbrief beruht daher auf mehr als dem bloßen Vertrauen der
beiden beteiligten Seiten. Eine Tatsache, der Széchenyi dadurch
Rechnung trägt, daß er strengere Gesetze fordert, sich also
ausdrücklich auf die übergeordnete dritte Instanz bezieht. An einigen Stellen macht er jedoch den wirklichen Kredit zum Gegenstand seiner Betrachtungen. Er sieht im mangelnden Kredit einen Hemmschuh des Fortschritts im Agrarsektor: Der andere (d.h., der Grundbesitzer,)
erhält trotz seiner ausgedehnten Ländereien und auf all
sein Hab und Gut ohne datur modus in rebus keinen Forint, mag er sich
auch noch so sehr drum bemühen und der Eifrigste weit und breit sein.(2) und diesen wieder in der mangelnden Rechtssicherheit begründet: Dabei gäben bei uns viele Menschen gern ihr Geld für 5 und 6 auf 100, wenn ihr Kapital auf festem Boden stünde und nicht in der Luft, auf Hypothek und nicht auf Hypothesen fußte, und viel lieber gäben sies, als zu 10 und 20 auf 100 ohne Sicherheit und Gewißheit.(3) [Zum Problem der mangelnden Sicherheit der
Hypothek siehe: II. 1. Die Avitizität.] An diesem Punkt tritt Széchenyis auch an anderer Stelle oft genug bezeugte Auffassung zutage, derer zufolge er alle gesellschaftlichen Interessen im Grunde und bei rechter Handhabung für vereinbar hält. Er nimmt den Gegensatz, der zwischen Gläubiger und Schuldner herrscht, nur als Mißstand zur Kenntnis, obwohl er sich aus der Natur der Transaktion ergibt: Ein Kreditgeber, der sein Kapital für 10% verleihen kann, verleiht es ohne Not nicht für 5%: Er will sich ja beim Geldverleih bereichern, nicht dem Schuldner oder gar der Nation einen Dienst erweisen. Er verleiht nicht zu 20%, weil ihm die rechtliche Sicherheit fehlt dann würde er gar nicht verleihen , sondern weil er auch zu diesem Zins Kreditnehmer findet. Die andere Sicherheit, nämlich die, daß der Schuldner die aufgenommene Schuld plus Zinsen zurückzahlen kann, also rein materiell dazu imstande ist, stellte das weitaus größere Problem in Ungarn dar. Denn die Unsicherheiten in der Bedienung der Schuld ergaben sich hauptsächlich aus der mangelnden Zahlungsfähigkeit der Schuldner, weniger aus ihrem mangelnden Willen. Daher versuchten die Pester Großhändler und Bankiers auch, ihr Geld in der österreichischen Reichshälfte zum dortigen niedrigeren Zins anzulegen, sobald sich eine Möglichkeit dazu ergab. Die Schwierigkeit dabei bestand vor allem darin, daß die großen Handelshäuser in Wien den Kredit für sich monopolisiert hatten und ein ungarischer Bankier daher schwer ins Geschäft kam. Der von Széchenyi beschriebene Schuldner
ist, seinen Ausführungen zum Trotz, eher Vertreter einer Minderheit.
Was tun, wenn jemand keine ausgedehnten ertragreichen Ländereien
hat, wie ein Magnat vom Format Széchenyis, wenn er sie vielleicht
erst durch Zuhilfenahme von Fremdkapital zu solchen machen will? Denn
die gesetzlichen 6% mögen zwar Széchenyi wohlfeil erscheinen,
können aber bei einem anderen Schuldner, dessen Erträge geringer
sind oder der seine Produkte nur teilweise veräußern kann,
ebenfalls zu Konkurs und Pfändung führen, genauso wie die vorherigen
10%. Széchenyi verschwendet keinen Gedanken darauf, in welchem
Verhältnis der gesetzliche Zins oder der darüber liegende Wucherzins
zu den Investitionen und Erträgen eines Landwirtes steht, also aus
letzteren bedient werden kann. Er verlangt gesetzliche Sicherheit
für den Gläubiger und meint, daß damit auch dem Schuldner
gedient wäre, da eine klare Gesetzeslage ihm Schutz vor Wucherern
gewährt. Diese Auffassung, das soll in den folgenden Kapiteln nachgewiesen
werden, beruht auf einem Irrtum. Das Buch Széchenyis ist allerdings
Ausdruck eines relativ neuartigen Interesses der Grundbesitzer, aus ihren
Ländereien Profit zu schlagen, sich dafür Leihkapitals zu bedienen,
und der Enttäuschung über die Diskrepanz zwischen ihrem Bedürfnis
nach Kredit und dem Geschäftsinteresse der Geldbesitzer. Kreditmangel
und Zinshöhe werden als mangelnde Bedingung, sich am eigenen Besitz
zu bereichern, besprochen. Die Transaktion des Geldverleihs beruht zwar einerseits auf dem Gegensatz
zwischen Verleiher und Borger, aber auch andererseits auf einer Gemeinsamkeit:
Gläubiger und Schuldner wollen miteinander ins Geschäft kommen,
sie brauchen einander. Daher erhielt Széchenyi den meisten Beifall
nicht von seinen eigenen Standesgenossen, sondern vom Kaufmannsstand. Der Preßburger Kaufmann Bernhard von Wachtler pflichtete
ihm unter Berufung auf seine eigenen schlechten Erlebnisse
vorbehaltslos bei: Es darf nicht eine andere Gerechtigkeit für den Fürsten
G. und eine andere für den Kaufmann W. sein; es müssen zuverlässige
Hypotheken-Bücher (vermutlich Grundbücher) eingerichtet
werden.(4) Wachtlers Einwand ist der eines Vertreters der bürgerlichen Gesellschaft gegen die ständische Verfassung Ungarns, die Forderung des Drittens Standes zur Aufhebung der feudalen Privilegien als Schranken der kapitalistischen Produktionsweise. Gegen den Grafen József Dessewffy, einen Kritiker Széchenyis und Verteidiger der alten Ordnung, schreibt er:
wenn der Herr Graf die Erhaltung der Familien auf seine Art bezwecken
will, so wünscht er mit anderen Worten, daß für den Fürsten
G., der eine Familie ist und Güter hat, eine andere Gerechtigkeit
herrsche, als für den Kaufmann W., der keine ist und keine Güter
hat.(5) Und als Fürsprecher nicht nur seiner eigenen ökonomischen Interessen,
sondern der kapitalistischen Produktionsweise überhaupt hat Wachtler
recht: Die Gleichheit der Bürger vor dem Gesetz ist erst die Grundlage
der kapitalistischen Konkurrenz, die dann wirklich keinen anderen Maßstab
kennt als den des Erfolges in ihr, des scheinbar objektiven Kriteriums,
nach dem sich Arme und Reiche, Kapitaleigner und Lohnarbeiter, Arbeitslose
und Rentiers usw. voneinander scheiden. Auch Wachtler ist, gleich Széchenyi, vom Gedanken der Harmonie, des Interessensausgleichs bestimmt. Er hält die Vergabe und Bedienung des Kredits nur für eine Frage des Charakters, des guten Willens: Die Gesetze überhaupt sind nicht wegen der Guten, die sie ohnehin
befolgen, sondern wegen der Bösen gemacht
(6) Schließlich unterbreitet Wachtler seine Analyse des Kreditmangels: nicht die Quantität der in einem Lande umlaufenden Geldmittel ist es, welche das hervorbringt, was man im gemeinen Sprachgebrauche Geldmangel oder Geldüberfluß zu nennen pflegt, sondern die Trägheit oder Lebhaftigkeit der Zirkulation,(7) und damit die Begründung, warum er die Verschärfung der Gesetze
für ein geeignetes Mittel hält, dem Kreditmangel abzuhelfen:
Könnte man die Wechsel [vgl. Zitat Wachtlers in Teil V. 4. 2.) Für
eine Aufhebung der Wucherverbotsgesetze.] problemlos weiterindossieren,
so wäre die Umlaufgeschwindigkeit dieser Zahlungsversprechungen erhöht,
dadurch mehr gesellschaftliche Zahlungsfähigkeit vorhanden, mehr
Geschäfte würden abgeschlossen, dadurch mehr Gewinn gemacht
und so erhöhe sich wiederum die Geldmenge, weil Geld aus dem Ausland
angezogen würde. Ähnlich dachte auch Ferenc Deák:
Der Handel Ungarns war daher lediglich auf die im Umlauf befindliche
Geldmenge angewiesen und konnte diese nicht steigern, er konnte die Umlaufgeschwindigkeit
des Geldes nicht durch diejenigen Mittel steigern, die andere Nationen
dieses Kontinents mit großem Erfolg und glänzenden Ergebnissen
anwenden. Dies hatte auch schädliche Folgen für die Klasse der
Produzenten, da Kredit und Umlauf, Produktion und Handels sich stets wechselseitig
beeinflussen.(8) Diese Theorie Wachtlers und Deáks, nämlich daß durch
Erhöhung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes die Wirtschaft belebt
werden könnte, verwechselt Ursache mit Wirkung. Steigerung der Produktion,
mehr Verkäufe, erhöhte Zahlungsfähigkeit, daher erhöhte
Nachfrage das mag eine Beschleunigung der Umlaufgeschwindigkeit
des Geldes zur Folge haben. Weder läßt sich diese jedoch selbständig
erhöhen, noch kann sie ihre eigenen Voraussetzungen hervorbringen.
Denn wo nichts zu kaufen und verkaufen ist, sind vergeblich die Hindernisse
des Zahlungsverkehrs aus dem Weg geschafft seine Grundlage, ausreichendes
Angebot und zahlungsfähige Nachfrage, fehlen. Die traute Eintracht zwischen Széchenyi
und Wachtler verdeckt den Umstand, daß der Vertreter der Interessen
des Gläubigers hier sozusagen beklagt, wie sehr ihm in Ausübung
seines ehrsamen Geschäftes durch das feudale Recht die Hände
gebunden sind, während der Wortführer des kredithungrigen Adels
bereits die Freiheit zu spüren bekommen hat, die sich die Geldbesitzer
ihm gegenüber herausnehmen können. Den Ansichten Széchenyis und Wachtlers
wurde von einem zwar wenig einflußreichen, aber doch sehr eifrigen
Schriftsteller heftig widersprochen. Der slowakische Ethnologe Csaplovics
betrachtet das Kreditwesen als nationale Charakterfrage und resigniert:
Wofür brauchen die Ungarn Kredit, sie mißbrauchen ihn doch
nur! Aber wer kann sagen, daß es uns an Kredit gebreche? Sind denn
die zahllosen Schuld- und Concursprozesse nicht ein deutlicher Beweis
des Credits?
Man kann daraus entnehmen, welche Eminenzen im Schuldenmachen
wir haben.(9) Csaplovics mißversteht hier sehr absichtsvoll das Problem des Kreditmangels.
Der beklagte Mangel besteht ja darin, daß der Preis für
das geliehene Geld so hoch ist, daß er gegen jedes ökonomische
Interesse des Schuldners ausschlägt, da er die geforderten Zinsen
mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln nicht aufbringen kann.
So hat ein guter Teil der Schuldprozesse nicht dem bösen Willen des
Schuldners zur Grundlage, den Gläubiger um sein Geld zu prellen,
sondern die schlichte Unmöglichkeit, den Zins zu bedienen.
wenn wir im Ernst Gewerbe vermehren wollen, so müssen wir damit anfangen,
daß wir ein paar hundert Städte neu bauen, und diese mit fleissigen,
an die Gewerbe gewöhnten Ausländern bevölkern. Alljährlich
segeln Tausende von fleissigen Deutschen nach Amerika. Wir könnten
sie sehr gut brauchen.(10) Kossuth empfindet beim Betrachten
der darbenden Ökonomie seines Vaterlandes genau umgekehrt: Das ungarische
Volk wäre zu allem fähig, alle Bedingungen, zu einer Großmacht
zu werden, wären gegeben, aber ausländische Mächte verhindern,
daß sich der Fleiß und die Ambitionen der Ungarn entfalten
können: Schauen wir in den düsteren Spiegel der Wirklichkeit und wir
werden erblicken: den allgemeinen Geldmangel, den hohen Zinsfuß,
welcher doch der sicherste Maßstab des Geldmangels ist; wir werden
sehen, daß die Volkssteuer bloß durch strenge Exekutionen
eingetrieben werden kann
das Volk hat kein Geld. Wir sehen, daß
die Landwirtschaft kaum vorwärtskommt, denn wir haben keine Investitionskapitale,
wir sehen das Elend in den industriellen Unternehmungen und daß
wir kaum einige, ein paar Hunderttausende fordernden derselben, ohne Hilfe
des Auslandes zustande bringen können, wir sehen, daß wir unsere
Eisenbahnen, unsere Kettenbrücke mit fremdem Gelde zu bauen genötigt,
unsere Flüsse mit fremdem Gelde zu regulieren gezwungen sind; wir
sehen, daß wir im Vaterlande zum schönsten Zwecke, zur Ablösung
einer Unterthanen-Gemeinde, kein Geld aufzutreiben vermögen, wir
sehen, daß fremde Herzöge und Kapitalisten unsere schönsten
Herrschaften der Reihe nach an sich kaufen, denn es findet sich im Lande
kein Käufer, weil kein Geld vorhanden ist; wir sehen, daß unsere
Aristokratie sich im Auslande immer mehr verschuldete, unser erster Handelsplatz
mit Wiener Geld spekuliert und wir vermögen uns nicht, ohne Wiener
Geld von den Folgen der Pester Überschwemmung zu erholen usw.(11) Kossuth spricht hier zwar von ökonomischen Phänomenen, sie interessieren
ihn aber nur unter einem Gesichtspunkt: Weg mit den Fremden, den Nicht-Ungarn,
und mit allem, was von ihnen kommt! Es gibt kaum ein deutlicheres Dokument
der von nationalistischer Verblendung getragenen politischen Ambition
als diese Bemerkungen Kossuths zu den patriotischen Aufgaben des Schutzvereins.
Er macht sich zum Wortführer jedes zu kurz gekommenen Interesses,
auch wenn es zu einem anderen im Gegensatz steht, und verspricht auf einfache
Art Abhilfe: Durch die richtige, eigene Leitung und das Ausschalten
jedes fremden ausländischen Einflusses. Besonders sticht bei dieser
Aufzählung die Beschwerde über die Überschwemmungshilfe
aus Wien ins Auge, bei der gar kein Nachteil für die Bezieher des
Kredites benannt wird: Ihr einziger Fehler besteht offenbar darin, daß
sie aus Wien kommt, und somit den Eindruck erwecken könnte, daß
seiner, Kossuths, Diagnose zum Trotz das Ausland doch zu etwas gut ist. Was den ökonomischen Gehalt seiner Rede angeht, so wirft er hier
Geld, Kapital und Kredit umstandslos in einen Topf. Die verschiedenen
Ursachen für die mangelnden finanziellen Mittel der erwähnten
Personengruppen und deren ebenso unterschiedliche Pläne, die sie
mit diesen Mitteln verwirklichen würden, fallen bei Kossuth in eins.
Die einzige konsequente Antwort auf die solchermaßen diagnostizierten
Mißstände kann nur das Anwerfen einer nationalen Banknotenpresse
sein, ein Weg, den er schließlich auch beschritten hat, allerdings
auch nicht mit dem Zweck, allen Einwohnern Ungarns Geld in die Hand zu
drücken. Eine solche umstandslose Versorgung der Bevölkerung
mit Liquidität stünde nämlich gerade dem von Kossuth beabsichtigten
Anspornen der Produktion und des Handels entgegen: Wenn ohnehin jeder
Geld bekommt, muß sich niemand mehr darum bemühen, eines zu
verdienen. So geht niemand mehr arbeiten für Geld, niemand verkauft
mehr für Geld, und es wird nicht mehr als Repräsentant von Wert
anerkannt. Interessanterweise vertritt einer der entschiedensten Gegner Kossuths, der auch an anderer Stelle die Ideen der Kreditschöpfung mittels Banknoten angreift, in einer vertraulichen Eingabe an den österreichischen Hofkammerpräsidenten einen ähnlichen Standpunkt: Geld ist der Abgott unseres Jahrhunderts, nichts wird für einer größere Wohltat angesehen, als wenn man den Leuten zu Geld verhilft. Man verhelfe ihnen also dazu, und man hat die meisten gewonnen, denn die meisten brauchen Geld oder werden eines benötigen.(12) Es handelte sich bei
dem Vorschlag, das sei nur angemerkt, um die Anregung einer Hypothekenbank. Emil Dessewffy bespicht jedoch den Kredit hier als eine Art Geschenk,
mit dem Unzufriedene zum Schweigen gebracht werden auch eine sehr
unökonomische Betrachtung des Geldverleihs. Der bereits erwähnte Präsident der Hofkammer in den 40-er Jahren, Kübeck, meint: Der Kredit überhaupt beruht auf einfachen Grundlagen. Er ist einerseits durch das Vorhandensein von Kapitalien, welche Verwendung suchen, andererseits durch das materielle und moralische Vermögen, die eingegangenen Verbindlichkeiten erfüllen zu können, und erfüllen zu wollen, bedingt,(13) unterläßt es aber, das Geheimnis zu lüften, wie denn das materielle Vermögen zustandekommt, die eingegangenen Verbindlichkeiten, also Kapital plus Zinsen, zurückzuzahlen. 2. 2.) Die Verwechslung von Geld und Kredit Zwei Haupt-Argumentationslinien ziehen sich durch die Diskussion um die
praktische Bewältigung des Kreditmangels: Erstens: Geldinstitute
sind zu errichten, die Kredit schaffen, sei es durch die Ausgabe
von Banknoten oder durch Ausgabe von Wertpapieren. Die zweite angebotene
Lösungsmöglichkeit besteht in der Forderung nach Verschärfung
der Gesetze, Aufhebung feudaler Privilegien und Sonderbestimmungen, wie
der Avitizität, also durch Schaffung der Bedingungen für
den Kredit. Die erste Variante war in Ungarn durch die politischen Umstände schwer
in die Praxis umsetzbar: Die Österreichische Nationalbank hatte das
Privileg auf Banknotenausgabe und die Ausgabe von Pfandbriefen scheiterte
am Widerstand der Regierung. Das erhöhte nur die Popularität
dieser Anschauungen, durch Kreditzettel Liquidität zu schaffen. Die Vorstellungen über die Kreditschöpfung waren den
Theorien Laws verwandt und durch sein Scheitern diskreditiert. Ihre Gegner
wandten dagegen ein, daß Geld, Kredit nicht unbeschränkt vermehrbar
seien und daß es auf die richtige Geldmenge ankomme
Industrie und Handel erfordern ein ihnen verhältnismäßiges
Tauschmittel,(14) ohne freilich angeben zu können, wann diese richtige Menge erreicht sei und wie man vorher und nicht erst im
nachhinein bestimmen könne. Eines ist den Vorstellungen der Gegner und
Anhänger der Kreditschöpfung gemeinsam: Die Gleichsetzung
von Geld als Zirkulationsmittel mit Kredit überhaupt. Geld als
Zirkulationsmittel vermittelt lediglich den Warentausch, seine Vermehrung
ändert nichts, solange die Menge der umlaufenden Waren gleich bleibt.
Nur der Wertausdruck auf den Preiszetteln ändert sich, das Geld entwertet
sich gegenüber sich selbst, für die gleiche Quantität an
nominellem Wert erhält man nach der Geldvermehrung weniger an Ware.
In gewissem Grade ist diese Art der Geldvermehrung gebräuchlich und
gehört zum Alltag eines kapitalistischen Staates, überschreitet
sie aber ein gewisses Maß, so stellt sie die Funktion des Geldes
als Maß der Werte, als universelles Kauf- und Zahlungsmittel,
in Frage und bedingt dadurch Stockungen und Störungen in der Zirkulation. Bei Kreditvergabe hingegen wird Versprechen und gleichzeitig Anspruch
auf Vermehrung des Wertes, also der Warenmenge selbst, in die Welt
gesetzt. Wer Kredit nimmt, darf nicht einfach sein Kapital reproduzieren,
um einen neuen Kreislauf der Produktion zu beginnen, sondern er muß
Gewinn machen. Dieser Anspruch wird von Seiten des Kreditgebers durch
den Preis des Kredits, den Zins, an den Schuldner gestellt. Damit ist
klar, daß die Geschäftsgrundlage der Bank oder des privaten
Anlegers der Erfolg des Schuldners ist, durch den allein die Bedienung
des Zinses gewährleistet ist. Diese Wahrheit wird von denen übersehen,
die den Kredit für den Hebel zur Schaffung von profitabler,
also auf Erzielen von Gewinn ausgerichteter Produktion halten;
diese muß umgekehrt bereits zugrundeliegen und kann durch Kredit
nur gesteigert werden. In Ungarn wurde beides versucht, Schaffung
von Kredit und von Bedingungen für ihn: Kreditinstitute wurden ins
Leben gerufen, denen die Banknotenausgabe zwar nicht gestattet wurde,
die aber dennoch mit der Fähigkeit ausgestattet waren, Kredite zu
vergeben wenn sie nur die entsprechenden Anlagemöglichkeiten
gefunden hätten. Dabei stießen sie allerdings auf Schwierigkeiten.
(Siehe Teil VI. Die Geldinstitute des Vormärz.) Die Entwicklung des Kapitalismus in Ungarn war durch vielerlei Umstände behindert: Die Türkenkriege, dann die schon ein halbes Jahrhundert dauernde österreichische Zollpolitik, das schlecht entwickelte Transportwesen, die Grundherrschaft, die eine ziemlich unproduktive Landwirtschaft zum Ergebnis hatte. Das alles führte dazu, daß der Handelsstand über sehr geringe Eigenmittel verfügte, d.h., daß sich im Lande nur geringe Kapitalien ansammeln konnten, daß ein innerer Markt sehr spät entstand, der Export behindert wurde usw. Das Kreditproblem kommt daher zu dieser Ansammlung der ungünstigen oder fehlenden Bedingungen hinzu. Es hat in diesem Rahmen das seinige dazu beigetragen, den auch in anderen Staaten auftretenden Gegensatz zwischen Herrschaft und Ständen in Österreich-Ungarn zu einer nationalen Frage zu machen und kann daher als eine der Ursachen für die Ereignisse der Jahre 1848 und 1849 angesehen werden. _____________________________________________________________ (1) Dessewffy József, A Hitel czímű munka taglalata, Kassa 1831, zitiert nach: Béla Iványi-Grünwald, Gróf Széchenyi István »Hitel« cimű munkája, valamint a Taglalat és a Hitellel foglalkozó kisebb iratok. Budapest 1930, S. 505 (2) Széchenyi István, Hitel, S. 43 (4) Bernhard von Wachtler, Freymüthige Bemerkungen zu einer Wechsel- und Prozeßordnung für Ungarn. Preßburg 1831, S. 215 (8) Fényvessy Adolf, A pesti hazai első takarékpénztáregyesület 50 éves története. Budapest 1890, S. 84 (9) Johann von Csaplovics, Ungarns Industrie und Kultur. Leipzig 1843, S. 14 (11) Rede Kossuths in der Generalversammlung des Schutzvereins am 20. 8. 1846, S. 133-135, in: Aktenstücke zur Geschichte des Ungarischen Schutzvereins, Leipzig 1847, zitiert nach: Erzsébet Andics, Metternich und die Frage Ungarns. Budapest 1973, S. 192 (12) Dessewffy Emil, 7. 10 1846, zitiert nach: Andics, S. 198-199 (13) Gutachten zu den Partialobligationen, Finanzarchiv Wien, PA, 8561/1845 (14) Dessewffy Emil, Alföldi levelek és néhány toldalék. Buda 1842, S. 256 ______________________________________________________________________ weiter zu Teil II: Rechtliche Rahmenbedingungen weiter zu Teil III: Entwicklung bis 1848 weiter zu Teil IV: Das feudale Land weiter zu: Nachwort (Kritik der ungarischen Geschichtsschreibung) Von der Moral als staatsmännischer Qualität: Zur Person des Hofkammerpräsidenten Kübeck |